Homöopathie

 

Ich behandle Sie nach den noch immer gültigen Prinzipien von Dr. Samuel Hahnemann

Des Arztes höchster und einziger Beruf ist, kranke Menschen gesund zu machen, was man heilen nennt(Zitat: S. Hahnemann §1 Organon d. Heilkunst) 

 

Homöopathisch miasmatische Behandlung

  • Lehre der chronischen (miasmatischen) Krankheiten
  • Ähnlichkeitsprinzip
  • Homöopathische Arzneimittel
  • Lebenskraft
  • Besonderheit der homöopathisch miasmatischen Anamnese

 

Lehre der chronischen (miasmatischen) Krankheiten

Ein Miasma nach Hahnemann ist „eine durch Ansteckung oder Erbschaft eingeprägte chronische Krankheit“ (Organon §78, Anm.). 

Dr. Hahnemann war sehr erfolgreich in der Behandlung akuter Krankheitserscheinungen, jedoch mußte er im Laufe der Zeit folgende Erfahrungen machen: manche Patienten wurden durch die akute homöopathische Behandlung nach dem Ähnlichkeitsgesetz für immer geheilt, bei anderen Patienten mit Akuterkrankungen halfen die zuvor gut wirkenden Arzneimittel jedoch plötzlich nicht mehr – im Gegenteil, die Zustände zeigten sich hartnäckiger oder es entwickelten sich immer schlimmere Krankheiten. Es genügten oft schon kleine Auslöser dafür, wie z.B. seelischer Kummer, Ärger, Durchnässung,Verkühlung ect….. um eine Krankheit wieder aufflammen zu lassen.  

Hahnemann forschte über 12 Jahre um den Ursachen auf den Grund zu gehen und die Erkenntnis die daraus resultierte war nicht nur richtungsweisend für die miasmatische Homöopathie, sie erst machte es möglich auch schwere und langwierige Pathologien behandeln zu können:

  • die homöopathische Behandlung darf sich nicht nur auf das akute Erscheinungsbild stützen und dieses als eigenständige Krankheit sehen
  • die gesamte bisherige Krankengeschichte des Patienten muß in seiner Individualität erfasst, verstanden und in den Behandlungsablauf einbezogen werden
  • ebenso ist es sehr wichtig die Erkrankungen der Eltern, Großeltern und deren Geschwistern sowie den eigenen Geschwistern und leiblichen Kindern des Erkrankten Beachtung zu schenken
  • er erkannte dass nur ein gesunder „Boden“ ein gesundes „Wachstum“ hervorbringen kann
  • damit ein Weg in Richtung Heilung geschehen kann muß die verabreichte Arznei eine bestimmte Wirktiefe besitzen – dies ist nur mit gewissen homöopathischen Arzneien möglich

Hahnemann sprach von einer chronischen Krankheit wenn ein Mensch immer wieder an krankhaften Zuständen leidet was sich in den verschiedensten Organen/Körperbereichen oder auch im Gemüt äußern kann. Diese Auffassung der chronischen Krankheit ist nicht vergleichbar mit der schulmedizinischen Ansicht, sondern betrifft die zugrundeliegende „Verstimmung“ der Lebenskraft die ihre ganz eigenen Gesetze hat und sich bei jedem Menschen anders mit bestimmten Zeichen (Krankheiten) zeigt. 

 

Ähnlichkeitsprinzip  

„Similia similibus curentur“ 

Hahnemann sprach: „Wähle, um sanft, schnell und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll.“

 

Homöopathische Arzneimittel 

Die Herstellung der homöopathischen Arzneimittel erfolgt nach den Regeln Hahnemanns: so werden Pflanzen, Mineralien und auch Stoffe aus dem Tierreich gewonnen, verdünnt und potenziert (verschüttelt) und in möglichst kleiner Gabe meist als Einzelmittel verabreicht.  

Die klassische Homöopathie ist eine sanfte Heilmethode bei der potenzierte/dynamisierte Arzneimittel zur Anwendung kommen. 

 

Lebenskraft  

Hahnemanns Begriff „Lebenskraft oder auch Dynamis“ lässt sich gut mit einem Beispiel erklären: vom Mond geht eine unsichtbare Kraft aus – diese bewirkt Ebbe und Flut ohne dass unsere Sinne diese Kraft wahrnehmen können, wir sehen nur dass es geschieht.  

Genau so verhält es sich mit der Lebenskraft: sie belebt den Menschen und hält den gesunden Körper in seiner Gesamtheit in Harmonie. Die Lebenskraft ist rational nicht erfassbar und doch bewirkt sie alles Leben (eben auch das menschliche!) auf unserem Planeten. 

Wird diese Lebenskraft jedoch gestört z.B. durch äußere Einflüsse wie Unfall oder fortdauernder Kummer, schlechte Ernährung ect. „warnt“ sie uns durch Krankheit oder Gemütsverstimmungen.  

Genau hier setzen die homöopathischen Arzneimittel an: durch geeignete dynamisierte/potenzierte Homöopathika wird die verstimmte Lebenskraft gestärkt und der Weg in Richtung Heilung kann beginnen.

 

Besonderheit der homöopathisch miasmatischen Anamnese 

Nach den Prinzipien von Samuel Hahnemann sind alle derzeitigen Beschwerden, die gesamte eigene Krankengeschichte von Beginn an (d.h. schon während Ihre Mutter mit Ihnen schwanger war), Impfungen, Unfälle, Operationen, traumatische Ereignisse wie z.B. Scheidung, Tod im nahen Umfeld, sowie Erkrankungen und evt. Todesursachen aus der Blutsverwandtschaft zu erfassen.  

So werden nicht nur die derzeitigen Beschwerden/Symptome behandelt, sondern das zugrundeliegende ganz individuelle Geschehen des ganzen Menschen beachtet. 

Hinweise zur Anamnese

Sie können die benötigten Informationen in ein Schema eintragen – PDF-Dateien zum Herunterladen 

 

Allgemeines: 

Voraussetzung zur homöopathisch/miasmatischen Behandlung ist ein eingehendes Gespräch, die Anamnese (d.h. sich zurückerinnern). Für dieses Gespräch werden wir ca. zwei bis drei Stunden benötigen, dies beinhaltet ebenso eine körperliche Untersuchung. 

 

Benötigte Unterlagen: 

Bevor Sie den ersten vereinbarten Termin in meiner Praxis wahrnehmen, bitte ich Sie folgende Informationen/Unterlagen einzuholen, bzw. eine Chronologie aller krankhaften Ereignisse aufzuschreiben:  

  • Ihre bisherigen Krankheiten von Geburt an und die jeweilige Behandlungsart (Medikamente wie Antibiotika, Cortison, Salben etc.)
  • Operationen, Unfälle, Kinderkrankheiten, seelische Traumata jeglicher Art …….Bitte fragen Sie Ihre Mutter ob es Auffälligkeiten gab als sie mit Ihnen schwanger war, so z.B. Impfungen, Medikamente, Blutungen, lange Übelkeit oder unstillbares Erbrechen, Pilzerkrankungen etc.; Geburt: normal, Zangengeburt, Kaiserschnitt; hatten Sie Gelbsucht, blaue Hautverfärbung, Atmen spontan möglich etc.;
  • litten Sie unter Wundheit im Windelbereich, Blähungen oder Milchunverträglichkeit (auch gegenüber der Muttermilch), wurden Sie gestillt, Schiefhals, gab es Schwierigkeiten bei der Zahnung etc……; wann konnten Sie krabbeln, sitzen, laufen etc.; bitte soviel als möglich erfragen aus der Kleinkinder- und der gesamten Kinderzeit
  • Impfausweis bitte in Kopie mitbringen; bitte versuchen Sie zu erfahren ob es Besonderheiten nach einer Impfung gab: z.B. Fieberkrampf, Krupp-Anfälle, schrilles Schreien, Fieber, entzündliche Reaktion an der Impfstelle, Schmerzen etc…..
  • falls sie ärztliche Befunde Ihrer derzeitigen Krankheit haben, bitte ich Sie diese in Kopie mitzubringen
  • Familiengeschichte: die Krankheiten Ihrer Blutsverwandten sind enorm wichtige Hinweise: Eltern, Geschwister, eigene Kinder, Oma, Opa und die Geschwister der jeweiligen Elternlinie; sollte von Uroma, Uropa etc…  etwas bekannt sein, bitte notieren Sie sich auch das

 Fragebogen zum Download

 

Was ist wichtig aus der Familiengeschichte:

hier ein Überblick: 

Hirnerkrankungen, Tumore, Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, Lungenentzündungen, Bluthochdruck, Steinleiden wie z.B. Gallensteine, Nierensteine, Gicht, Rheuma, Blutarmut (Anämie), Pilzerkrankungen, unerfüllter Kinderwunsch, Geschlechtskrankheiten, Zwillinge oder Mehrlinge, Abgänge, Totgeburten, plötzlicher Kindstod, Mißbildungen (angeboren) wie z.B. nur ein Arm, ein Organ nicht angelegt oder z.B. drei Nieren, Hasenscharte, Herzklappenfehler, Loch im Herz, Hühnerbrust, Trichterbrust; Gefäßverschlüsse von Arterien, Hauterkrankungen (z.B. Schuppenflechte, Weißfleckenkrankheit), Kinderkrankheiten, Diabetes, Tuberkulose, Hirnhautentzündung, Fisteln, Asthma, Schilddrüsenerkrankungen, Bluter, Gürtelrose, Allergien, Geisteskrankheiten, Depression, Selbstmord, Alkoholismus, Parkinson, Demenz, etc…

Im Zweifelsfall, ob etwas wichtig ist oder nicht ist es besser einfach alles was Sie erfahren können aufzuschreiben!

Fragebogen zum Download

 

Behandlungsablauf: 

Am Anfang der Behandlung steht das eingehende Gespräch – die Erstanamnese, die benötigte Zeit dafür wird ca. zwei bis drei Stunden sein (im Einzelfall auch länger möglich), eine körperliche Untersuchung gehört dazu.

 Es benötigt eine gewisse Zeit um Ihre ganz eigene Krankengeschichte auszuarbeiten und das momentan passende homöopathische Arzneimittel zu finden. Ich werde Sie darüber ausführlich bei mir in der Praxis informieren.  

Weitere Termine in meiner Praxis werde ich mit Ihnen in ca. 6 – 8-wöchigem Abstand vereinbaren. Dies ist wichtig für den gesamten Behandlungsablauf um Reaktionen auf das verabreichte Mittel beurteilen zu können. Bei Wohlbefinden werden sich die anschließenden Konsultationen auch in größeren Abständen ergeben. 

Sollte in der Zeit zwischen zwei Terminen eine akute Erkrankung auftreten bin ich natürlich auch für Sie da und Sie können/sollten mich gerne anrufen.  

Da sich hinter den meisten akuten Erkrankungen die eigentliche Ursache dafür verbirgt, zielt meine Behandlungsweise nicht nur auf die gegenwärtigen Symptome sondern auf das eigentliche „Grundübel“, wie Hahnemann es nannte. 

Mein Bestreben ist es, Sie auf sanftem Weg zu besserer und gesünderer Lebensqualität zu begleiten.

 

Wer kann sich behandeln lassen 

Ganz einfach gesagt - JEDER - vom Säugling bis ins hohe Alter.

 

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